"Rückkauf" der Lebensversicherung - Was dahinter steckt

"Rückkaufswert" ist die gesetzliche Bezeichnung für den Wert, den ein Versicherer der laufenden Police bei Rückkauf von einem Versicherten beimisst. Dem liegt zugrunde, dass die Versicherungsgesellschaft sich quasi die Rechte aus dem Vertrag zurückkauft. Ein klassisches Beispiel ist die Kündigung eines Versicherungsvertrages.

Bei der Bestimmung des Rückkaufwerts der Versicherungspolice sollten die aktuellen Werte der Rechte und die zukünftig zu zahlenden Beiträge zum Erhalt dieser Rechte gegeneinander aufgewogen werden. Der daraus resultierende Betrag kann dann von den bis zum Zeitpunkt der Kündigung gezahlten Beiträgen abgezogen werden.

Eine logische Konsequenz aus diesem Verfahren ist, dass der Versicherte bei einer vorzeitigen Kündigung seines Vertrages einen niedrigeren Wert erzielt, als er tatsächlich an Beiträgen eingezahlt hat.

Der Wert den die Versicherer zahlen, wird in aller Regel vertraglich vereinbart und in der Vertragsurkunde festgehalten und darf den gesetzlichen Mindestrückkaufwert nicht unterschreiten.

Der Rückkauf ist für die Versicherten aber grundsätzlich mit finanziellen Einbußen verbunden. Deshalb raten auch Verbraucherschützer die Kapitalversicherungen so lange zu halten wie möglich und ansonsten die Variante des Verkaufs zu wählen.

Wie das geht und welche Vorteile Sie dadurch erwarten, dazu finden Sie auf unseren Seiten detaillierte Informationen. Sie können aber auch gerne einfach direkt Kontakt zu uns aufnehmen.

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